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Erfreut nahm die BI zur Kenntnis, dass die Wirth-Gruppe inzwischen die Ansiedlung eines Logistikers als zeitlich begrenzt deklarierte und weiter an ihrem zukunftsorientierten Modell festhalten möchte. Ein Modell, das uns zeigen könnte, dass es Win-Win für Bürger und Unternehmer geben kann. Konkrete Angaben und Zielvorgaben von Unternehmerseite sorgten dabei für die notwendige Transparenz und lassen uns weiter auf Arbeitsplätze mit Zukunftsperspektive hoffen.

Gerade Corona hat uns gelehrt, dass sowohl das eigene Lebensumfeld als auch Arbeitsplätze, die nicht im Mindestlohnsektor angesiedelt sind, für ein Überleben und Leben wichtig sind. Wir hätten uns gewünscht, dass die Logistik-Befürworter das erkannt hätten und ambitionierter „gearbeitet“ hätten.

Im Blick auf unsere anstehenden Gerichtsurteile liegen dort scheinbar die Nerven völlig blank. Auch wenn wir nicht allen wirren Gedankengängen folgen oder diese kommentieren möchten, werden wir uns von einem Befürworter sicher keine mangelnde Dialogbereitschaft vorwerfen lassen.

Denn, ein „Dialog“ gestaltete sich für uns schwierig und war letztlich unmöglich, nachdem angekündigte Veranstaltungen und Gespräche einfach nicht stattfanden, unser Gegenüber nichts hören wollte, Fragen grundsätzlich unbeantwortet blieben und man am Ende nur Dritte sprechen ließ.

„Gesprächsanfragen“, die direkt oder indirekt mit Geld verbunden werden, lehnen wir und alle unsere Mitglieder allerdings grundsätzlich ab. Das ist richtig. Auf solch dünnes Eis begeben wir uns definitiv nicht. (Auch wenn das manche nicht begreifen wollen!!!)

Dennoch gehen wir sehr gerne noch einmal fundiert auf den Faktor Geld in Zusammenhang mit dem Logistikzentrum und der miserablen Finanzlage der Stadt ein – gefallen wird dies dem einen oder anderen aber sicher nicht.

Uns gefällt indes nicht, dass man uns angreift, weil wir unsere Rechte als Bürger wahrnehmen. Aber wen wundert es noch, wenn man selbst im GR um seine Rechte kämpfen muss… Wir kämpfen auf jeden Fall weiter, „Für ein lebenswertes Philippsburg“ und eine Zukunft in unserer Stadt.


Autor: B. Liebel
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Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Philippsburg