Dieses Resümee dürften viele nach der Vorstellung des Lärmaktionsplanes in der Festhalle gezogen haben.

Eigentlich sollen die vorgeschriebenen Pflichtveranstaltungen Bürgern eine aktive Teilnahme am Gelingen des LAP ermöglichen – eigentlich.

Nachdem Bürger aus der Kernstadt und Huttenheim deshalb voller Hoffnung und mehr als eindringlich ihre Alltagsbelastungen mit immer größerem Verkehr und besonders dem Lkw-Verkehr geschildert hatten, trafen diese allerdings auf keinerlei Empathie.

Nichts, was erkennen ließ, dass jemand Verantwortung übernehmen möchte oder dass eine Bürgerbeteiligung etwas bewirken könnte.

Stattdessen wurde aus dem bereits veröffentlichen, vorläufigen LAP zitiert, der BM belehrte, dass es für alteingesessene Bürger keinen „Bestandsschutz“ gibt, dass man die Empfehlungen der WHO als Stadt nicht berücksichtigen muss (aber könnte!), die falsche Beschriftung der L602 nur ein Tippfehler war (?), usw. …

In Summe erfuhren die Zuhörer ganz genau, was die Stadt, vertreten durch den BM, nicht muss.

Was man nach mehreren Beschlüssen, die massives Lkw-Aufkommen zur Folge haben werden, überhaupt zu tun gedenkt und in Verantwortung müsste - das erfuhr man nicht.

Möglichkeiten zu handeln bietet der § 47 (V.M.,B.-W.) durchaus. Diese Möglichkeit wollte man aber offensichtlich nicht kennen.

Es verwunderte nicht, dass BM Martus auf die unbequemen Fragen der BI wieder einmal nicht antwortete. Auf Fragen, die hauptsächlich darauf abzielten, ob er überhaupt gewillt ist, die Lärmkartierung zum Schutz der Bevölkerung zu ergänzen. So gilt wohl einmal mehr, keine Antwort ist auch eine Antwort. Eine herbe Enttäuschung für alle, die den Versprechungen im Vorfeld der Bürgerentscheide geglaubt haben. 

Dennoch bleibt die Übernahme von Verantwortung für getroffene Entscheidungen. Etwas, das Philippsburgs Bürger erwarten können.

Deshalb erwarten wir mit Spannung die nächste GR-Sitzung. Wir werden sehen, wer sich seiner Verantwortung bewusst ist und wer nicht. Der Auftakt war für uns leider nicht vielversprechend.

Deshalb kämpfen wir weiter „Für ein lebenswertes Philippsburg“ und eine Zukunft in unserer Stadt.


Autor: B. Liebel
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Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Philippsburg


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Wer sich mit engagieren möchte, kann uns auch per E-Mail über info@lebenswertes-philippsburg.de erreichen oder über das offizielle Kontaktformular.
 
 
 

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