Einmal mehr fiel ein Bericht der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Philippsburg“ der örtlichen Stadtanzeiger-Zensur zum Opfer.

Eine Begründung nannte man uns nicht.

Während die Speyerer Bürgermeisterin ihre Stadt mit gewünschter Bürgerbeteiligung und innovativen Ideen in eine Zukunft führt, fällt man in Philippsburg anscheinend immer mehr in die Zeiten der Adelsherrschaft zurück - leider.

Unsere Bürgerinitiative wird Sie dennoch weiter informieren, uns sind freie Meinungsäußerung und Bürgerbeteiligung wichtig. 

Wir wünschen uns eine Zukunft in und für unsere Stadt.

Besuchen Sie uns deshalb regelmäßig auf unserer Homepage – bis hierher reicht kein Zensur-Arm.

B. Liebel

Hier der „zensierte“ Bericht:

Die Entscheidung fällt vor dem VG und dem VGH!

 

Es gab wieder eine Bauankündigung der Fa. Dietz für das geplante Logistikzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Salmkaserne.

Die BI, die sich schon lange erfolgreich gegen eine Ansiedlung des Mega-Logistikzentrums wehrt, nimmt es gelassen.

Vorstandschaft und Mitglieder haben sich mithilfe ihres Anwaltes auf alle aktuell möglichen Szenarien vorbereitet und die finalen Entscheidungen fallen somit beim VG und VGH-Baden-Württemberg.

Weit besorgniserregender findet die BI, dass zum und auf dem ehemaligen Kasernengelände wieder verstärkt nächtliche LKW-Fahrten und Bewegungen stattfinden.

Die Fahrroute eines der nachts fahrenden LKW wurde von Seiten der BI,

mit Bestimmungsort, Zeitangabe und Kennzeichen des LKW, dokumentiert.

Die BI prüft deshalb einen Zusammenhang mit dem Abtransport von arsenbelastetem Material aus Bruchsal.

Dieses Material umfasst 10.000 Kubikmeter und soll, laut BNN-Bericht vom 29.11.2019, mit 800 LKW-Fahrten auf einer „Deponie“ entsorgt werden. 

Nachdem die BI bereits 2018 Auskünfte vom zuständigen Landratsamt über abgelagertes und belastetes Z1.2 und Z2 Material auf dem Kasernengelände forderte und die Begrifflichkeit einer „Deponie“ in diesem Zusammenhang vom LRA vehement abgelehnt wurde, fragt man sich jetzt natürlich, ob das Material aus Bruchsal nach Philippsburg gebracht wird und dort zwischenzeitlich dann doch eine „Deponie“ eingerichtet wurde.

Weiter stellt sich die Frage, ob der plötzliche Baubeginn mit den Nachtfahrten in Zusammenhang steht – nach dem Motto „Deckel drauf“ und alles ist gut.    

Eine Erklärung für die nächtlichen LKW-Fahrten gab es für die Bevölkerung von offizieller Seite nicht.

Einmal mehr dürfte nun BM Martus in Erklärungsnot geraten, der immer wieder durch mangelnde Transparenz in die Kritik gerät.

Außerdem fürchtet die BI dies könnte bereits ein kleiner Vorgeschmack für die Bevölkerung gewesen sein, wie willig die Unternehmer auf dem Kasernengelände sich künftig an geltende Regeln halten werden. 


Autor: B. Liebel
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Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Philippsburg


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Wer sich mit engagieren möchte, kann uns auch per E-Mail über info@lebenswertes-philippsburg.de erreichen oder über das offizielle Kontaktformular.
 
 
 

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