Wie aus der Zeit gefallen wirkt die geplante Ansiedlung eines riesigen Logistikzentrums in Philippsburg. Während sich bundesweit Städte und Gemeinden offensiv den Herausforderungen der Klimaveränderung stellen, scheint man in Philippsburg mit dem Thema Klimaschutz noch zu fremdeln.

Zur Erinnerung: Ein mehrheitlicher Gemeinderatsbeschluss (der gerade mal wenige Monate zurück liegt) hat das Ziel, zusätzliche belastende Lkw-Verkehre an den Ort zu holen. Das führt zwangsläufig zu mehr Emissionen von CO2, Stickoxide und Feinstaub. Zugegeben - zu diesem Zeitpunkt lag der jüngste Bericht des Weltklimarats noch nicht vor. Der weist einerseits auf die komplexen Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Klimawandel hin, andererseits legt er dar, wie nachhaltige Landnutzung Teil der Lösung werden könnte.

Der neu gewählte Gemeinderat hat jetzt die Chance aus den Fußstapfen der Altvorderen heraus zu treten und die Auswirkungen des Schwerlastverkehrs vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzdiskussionen neu zu bewerten. Ein Blick über den heimischen Kirchturm macht Mut:

Karlsruhe will bis Jahresende einen Klimaschutzaktionsplan vorlegen. Die Verwaltung soll zu jeder Beschlussvorlage eine Aussage zu den Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß mitliefern.

Heidelberg hat als erste Großstadt ein kommunales Klimaschutzkonzept festgelegt.

In Bühl hat man den Klimanotstand ausgerufen. Der Gemeinderat wird sich nach der Sommerpause mit den neuen Rahmenbedingungen befassen.

Radolfzell ist unter dem Kennwort „Klimakrise Radolfzell aktiv“ als Umweltstadt mit dabei.

In Konstanz werden klimarelevante Maßnahmen von einer Einsatzgruppe koordiniert.

Doch nicht nur große Städte übernehmen Klimaverantwortung, sondern auch Gemeinden im Landkreis Karlsruhe:

Bad Schönborn möchte bis zum Jahr 2030 eine klimaneutrale Gemeinde werden.

Auch die Gemeinde Pfinztal will offensiv ihren Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise leisten.

Und Philippsburg …?


Autor: Bürgerinitiative für ein Lebenswertes Philippsburg
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