NEIN zum Logistikzentrum Philippsburg

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Die Wahl zum Bürgerentscheid findet
am Sonntag den 09. Dezember 2018 statt!

Wie die BI als Initiator von zwei erfolgreichen Bürgerbegehren über die Zeitung erfahren durfte, hat das Landratsamt eilig und noch vor den Bürgerentscheiden eine Baugenehmigung für das geplante Logistikzentrum ausgesprochen.

Ein Akt besonderer Bürgernähe und Bürgerfreundlichkeit? Kein Wunder, dass die Dietz AG einen überschwänglichen Dank an das Landratsamt, den Gemeinderat und den Bürgermeister richtet.

Nach Stand vom 12. November 2018 und nach Aussagen aus dem Landratsamt hat die Firma Dietz aber aktuell noch keine Baufreigabe. Sie muss noch sieben Auflagen erfüllen, bevor sie eine Freigabe erhält.

Doch wird so getan, als habe man alles schon in der Tasche. Warum man dies im eigenen Dietz-Artikel verschweigt und nicht bis zur vollständigen Genehmigung abwartet?

Wenn der Bürgermeister meint, erst „jetzt in der Zukunft angekommen“ zu sein, hätte er vielleicht unserer Bundesumweltministerin Svenja Schulze in „Berlin direkt“ zuhören sollen. Diese äußerte sich ungefähr so: „Wer Arbeitsplätze über die Umwelt (und damit auch über Menschen) stellt, ist sowas von vorigem Jahrhundert.“ Kann man es treffender formulieren?

Wir, die BI, wollen mit den Bürgerentscheiden erreichen, dass der Logistiker auch in den nächsten drei Jahren nicht vergrößern kann. Geringere Größe des Unternehmers bedeutet für uns weniger LKW-Verkehr und weniger Belastung.

Jeder Bürger denkt, wenn er das Wort „Bürgerentscheid“ hört, er dürfe etwas entscheiden. Falsch. Bevor die Bürger ihren Willen zum Ausdruck bringen können, wird der Wille der Bürger bereits mit Füßen vom Landratsamt plattgetreten.

Ohne die kurze Zeit bis zu den Bürgerentscheiden abzuwarten, wird demonstriert: Was die Bevölkerung meint und will, ist der Obrigkeit schnuppe.

Über die „Behördenentscheidung von oben“ in Sachen Elisabethenwört gab es vor einigen Monaten einen regelrechten (zumindest verbalen) Aufschrei in ganz Philippsburg. Das Regierungspräsidium (RP) und das Umweltministerium haben sich über die Köpfe der Bürger einfach hinweggesetzt, regte sich der gesamte Philippsburger Gemeinderat auf. Doch was unterscheidet die Genehmigung des Regierungspräsidiums für Elisabethenwört von der Genehmigung des Landratsamtes für das Logistikzentrum? Es ist dieselbe rigorose Vorgehensweise, die, für Elisabethenwört jedenfalls, Bürgermeister Martus als „Diktatur“ bezeichnet hat.



ich durfte am 18.10.18 Einsicht in den Bauantrag der Firma Dietz zur Errichtung eines Distributionszentrums an der Kasernenstraße nehmen.

Leider bewahrheiteten sich meine schlimmsten Befürchtungen. Die Firma Dietz beantragt die Arbeit im 3-Schicht-System mit Sonn- und Feiertagsarbeit.

Natürlich interessierten mich vor allem das Verkehrsgutachten und das schalltechnische Gutachten.

Eine wesentliche Grundlage der Gutachten ist die Anzahl der zu erwartenden LKW-Fahrten.

Aus der beantragten Größe des Distributionszentrums ergeben sich – wie man im Verkehrsgutachten nachlesen kann - 558 LKW-Fahrten am Tag. Als nächsten Satz kann man hier lesen, dass die Firma Dietz mit 300 LKW-Fahrten am Tag rechnet. Wie kann sie das, wenn sie zu dieser Zeit noch nicht einmal den Nutzer kannte (zumindest laut Bauantrag). Diese 300 LKW-Fahrten pro Tag liegen allen Berechnungen der beiden Gutachten zugrunde. Wenn man nur mit der Hälfte der LKW-Fahrten rechnet, kommt nicht die Hälfte der Lärmbelästigung heraus, aber eine deutlich niedrigere.

Aber damit nicht genug. Wirklich fragwürdig wird es, wenn es im Weiteren um die Nachtfahrten geht. Im Bauantrag wird ein 3-Schicht-System mit gleichmäßiger Beschäftigung in allen drei Schichten beantragt. Ich würde annehmen, dass dann die LKW-Fahrten ebenfalls gleichmäßig auf 3 Schichten aufgeteilt werden. Das wären 558/3=186 LKWFahrten oder wenn man die Prognose der Firma Dietz ansetzt 300/3=100 LKW-Fahrten jede Nacht in der Zeit von 22 Uhr bis 6:00 Uhr. Aber wie viele werden wirklich angesetzt? Ohne jegliche Begründung werden 7 nächtliche LKW-Fahrten angesetzt.

Liebe Mitbürger, ich wäre froh, wenn die Firma sich an diese selbst vorgegebenen 7 LKW-Fahrten halten würde. Wenn der Bauantrag genehmigt werden sollte, wollen wir das prüfen und darauf bestehen, dass wirklich nur die beantragten 7 nächtlichen LKW-Fahrten stattfinden.

Das ist eine Minimalforderung, die sich aus dem Bauantrag ergibt. Es ist weiterhin das Ziel der Bürgerinitiative den Bau des Logistikzentrums ganz zu verhindern.


Diese Gegendarstellung erfolgt aufgrund der Aufforderung der Firmen:
Gredler & Söhne GmbH • Waldstr. 7 • 76689 Karlsdorf - Neuthard
vertreten durch die Geschäftsführer Franz und Stefan Gredler
und
Cafpro GmbH • Oberfeldweg 41 • 76661 Philippsburg
vertreten durch die Geschäftsführer Stefan Gredler und Jürgen Mohr


Die Bürgerinitiative Für ein lebenswertes Philippsburg e. V. (i. Gr.) hat auf ihrer Homepage einzelne Aussagen in Bezug auf die beiden o.g. Gesellschaften getroffen, die nicht vollständig den Tatsachen entsprachen. Diese Aussagen werden wie folgt berichtigt:

Bisherige Aussage:
„Auf dem ehemaligen Gelände der Salmkaserne in Philippsburg betreiben die Firma Gredler GmbH bzw. die Firma Cafpro GmbH einen Deponiebetrieb.“

Die Richtigstellung lautet:
Die Firma Gredler GmbH bzw. die Firma Cafpro GmbH betreiben auf dem ehemaligen Gelände der Salmkaserne in Philippsburg keinen Deponiebetrieb im Sinne des Abfallrechts.“


Bisherige Aussage:
Mit dem Erwerb des Areals war der Firma Gredler seinerzeit erlaubt worden, Bauschuttauffüllungen vorzunehmen.“

Die Richtigstellung lautet:
Die Firma Gredler hat das Areal nicht erworben. Eigentümer des Areals ist BioEnergie Nordbaden GmbH • Oberfeldweg 41 • D - 76661 Philippsburg
Geschäftsführer: Stefan Gredler


Bisherige Aussage:
Im Landratsamt, beim Amt für Umwelt und Arbeitsschutz, recherchierten BI-Mitglieder über die Menge und Art der Abfallprodukte und fand heraus, dass von der Firma Gredler Z0- bis Z2-Material abgelagert wurde.“

Die Richtigstellung lautet:
Im Landratsamt, beim Amt für Umwelt und Arbeitsschutz, recherchierten BI-Mitglieder über die Menge und Art der Abfallprodukte und fanden heraus, dass durch eine Firma Z0- bis Z2-Material abgelagert wurde. Diese Ablagerung erfolgte nicht durch die Firma Gredler.“


Bisherige Aussage:
„Eine 100 % -ige Kostenbeteiligung oder gar Kostenübernahme durch Gredler, Dietz, RFL usw. war seinerzeit nicht Gegenstand der Beschlussfassung“.

Die Richtigstellung lautet:
„Eine 100 % -ige Kostenbeteiligung oder gar Kostenübernahme durch Dritte (Fremdfinanzierer) war seinerzeit nicht Gegenstand der Beschlussfassung“.


Bisherige Aussage:
„Wenn Sie trotzdem an der 2. Zufahrt festhalten wollen, dann müssen Sie den Nachweis erbringen, dass Gredler, Dietz, RFL oder wer auch immer die kompletten Kosten übernehmen.“

Die Richtigstellung lautet:
„Wenn Sie trotzdem an der 2. Zufahrt festhalten wollen, dann müssen Sie den Nachweis erbringen, dass die kompletten Kosten durch Dritte (Fremdfinanzierer) übernommen werden.“


Bisherige Aussage:
„In Philippsburg wird auf dem ehemaligen Kasernengelände ein Logistikzentrum entstehen. Vorgesehen dafür ist das bisherige 13,5 Hektar große Areal der Firma Stefan Gredler, die es seinerzeit erworben hat und es jetzt an die Dietz AG abgibt.“

Die Richtigstellung lautet:
„In Philippsburg wird auf dem ehemaligen Kasernengelände ein Logistikzentrum entstehen. Vorgesehen dafür ist das bisherige 13,5 Hektar große Areal der Firma BioEnergie Nordbaden GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Stefan Gredler, die es seinerzeit erworben hat und es jetzt an die Dietz AG abgibt.“


 

Philippsburg, den 25.10.2018
Die Vorstandschaft



Weiterer Teilerfolg der BI?!

Auf dem ehemaligen Goodyear-Gelände möchte sich die eigens gegründete Immobiliengesellschaft der Wirth-Gruppe aus Waghäusel ansiedeln. Geplant ist die Ansiedlung mehrer, junger Unternehmen auf energieeffizienten Gewerbeflächen.

Im Gegensatz zum geplanten Logistikzentrum wird hier das Risiko minimiert, auf einen Schlag viele Arbeitsplätze zu verlieren, wenn ein Unternehmen scheitert.

Dass die Wirth-Gruppe, nachdem sie zunächst eine Absage erhielt, jetzt doch diese Chance bekommt, könnte auch an der Arbeit der BI liegen.

Wir befürchteten auf dem einstigen Goodyear-Gelände die Ausbreitung weiterer Logistikfirmen und kündigten unseren massiven Widerstand an.

Alle Fraktionen stellten nach der Vorstellung der Wirth-Brüder im Gemeinderat ungewohnt kritische Fragen, die die Brüder zur allgemeinen Zufriedenheit beantworten konnten. So versicherte man in der Gemeinderatssitzung, dass der LKW-Verkehr nicht größer als zu Goodyear-Zeiten werden würde und dass maximal mit einem Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet werden soll. Außerdem stellte M. Wirth glaubhaft 150 Arbeitsplätze in Aussicht, zukünftig sogar 250.

Die BI begrüßt die Ansiedlung dieser Wirth-Gruppe, deren Vertreter deutlich authentischer als andere Firmenvertreter auftraten.

Nachdem die Wirth-Brüder die Nutzung als weiteres Logistikzentrum definitiv ausschlossen, ist der BI aktuell eine große Sorge genommen. Solche Unternehmen würden wir uns auch auf dem Gelände der ehemaligen Salmkaserne wünschen.

Mit diesen könnten sicher auch die Befürworter leben. Es würden genügend Arbeitsplätze entstehen, Bürger und Umwelt müssten nicht unnötig leiden und man müsste sich nicht verschulden.

Dafür kämpfen wir - gegen alle Widerstände - mit unseren Bürgerentscheiden!

Stimmen sie mit uns am 09.12.2018 zweimal mit JA, für ein lebenswertes Philippsburg.



Aufgrund verschiedener Rechercheergebnisse, zeigte die BI beim Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz den Verdacht auf Umweltgefährdung und Umweltschädigung auf dem Gelände der ehemaligen Salmkaserne an.

Besorgniserregend fand die BI die Tatsache, dass hier Materialien abgelagert wurden, die eigentlich zeitnah durch eine entsprechende „Versiegelung“ bedeckt werden müssen. Das ist bis heute nicht passiert.

Da die Kontrolle solcher Ablagerungen diversen Verwaltungsvorschriften unterliegt und die Ergebnisse der Kontrollen für Laien eher schwierig zu durchschauen sind, haben wir uns jetzt Fachleute an die Seite geholt, die uns in dieser Angelegenheit beraten werden. Die rechtliche Vertretung wird unser Anwalt übernehmen.

Wir wollen genau wissen was in der Erde verborgen ist, bevor versiegelt oder gar gebaut wird.

Außerdem würden wir endlich gerne von unserem Bürgermeister wissen, welche Einnahmen durch den Logistiker zu erwarten sind. Danach hatten wir schon vor Monaten in einer öffentlichen Sitzung gefragt, aber selbst der Reporter von SWR 4 konnte unserem Bürgermeister keine konkrete Aussage in Sachen Gewerbesteuer entlocken.

Könnte es sein, dass die „Einnahmen“ noch geringer sein werden als wir alle annehmen?

Löst sich mit der Offenlegung dieser „Gewerbesteuereinnahmen“ ein weiteres Argument der Befürworter in Luft auf?

Wir sind der Meinung, dass wir als Bürger und Steuerzahler diesbezüglich eine ehrliche und genaue Auskunft von unserem höchsten Vertreter erwarten können und hoffen, dass er bald die Zeit dafür findet.



Und bringt dadurch gesundheitliche Gefahren mit sich.

Die klimatische Ausgangssituation im Rheingraben (Philippsburg) ist geprägt von

  • hoher Sonneneinstrahlung
  • großer Schwüle
  • häufiger Windstille
  • austauscharmen Wetterlagen mit deckenden Inversionen

Insgesamt zählt der Rheingraben zu den am stärksten belasteten Zonen der Bundesrepublik.

Die Stadt Philippsburg liegt wie die meisten Städte im Rheingraben inmitten einer ausgeprägten Wärmeinsel, die vom Haardtrand im Westen bis zur Vorbergzone des Kraichgaus im Osten reicht und in Nord-Südrichtung den ganzen Oberrheingraben umfasst.

Die Art der Landnutzung ist für die Ausprägung des Lokal- und Mikroklimas von großer Bedeutung, insbesondere der Grad der Versiegelung und Verdichtung der Oberfläche durch Bebauung.

Im Bereich von Siedlungen und Industriegebieten bilden sich während der Nachtstunden häufig so genannte städtische Wärmeinseln aus.

Überbaute Gebiete heben sich dann durch höhere Temperaturen von ihrer nichtüberbauten Umgebung ab.

Diese Situation hängt damit zusammen, dass sich besonders während heißer Sommertage die Asphalt- und Gebäudeflächen stark aufheizen, diese Wärme am Tage speichern und im Laufe der Nacht langsam wieder an die Umgebung abgeben.

Die Wärmebelastung für den Menschen ist in den Städten daher am größten. Hinzu kommt, dass infolge ungünstiger meteorologischer Bedingungen (anhaltende austauscharme Wetterlagen) stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen in der Luft über industrielle Ballungsgebiete verbunden mit Dunst- oder Nebelbildung der sogenannte Sommersmog entsteht. Bei dieser Art des Smogs bilden sich unter Einfluss der Sonnenstrahlung durch photochemische Reaktionen aus Industrie und Kraftfahrzeugabgasen (Stickstoffoxiden, flüchtigen Kohlenwasserstoffen, VOC) insbesondere Ozon und Peroxyacetylnitrat (PAN), die u.a. Schleimhautreizungen verursachen.

Smog kann bei empfindlichen Personen zu gesundheitlichen Belastungen führen.


Inversions Wetterlagen

Eine Inversion ist eine Schicht in der Atmosphäre, in der die Temperatur mit der Höhezunimmt, im Gegensatz zum Normalverlauf (Temperaturabnahme mit der Höhe). Bei diesen Hochdrucklagen kühlen die bodennahen Luftschichten stark aus, und die Kaltluft, die aus den Höhenlagen über die großen Talsysteme in den Rheingraben gelenkt wird, sammelt sich in den Tieflagen. Die starke Abkühlung führt zur Kondensation des Wasserdampfes und bewirkt in den Niederungen und Tälern eine dichte Nebeldecke.

Diese Inversionslagen sind in den Niederungen unterhalb der so genannten Sperrschicht mit Recht sehr gefürchtet.

Da sie extrem austauscharm sind, reichern sich in der Nebeldecke die Emissionen von Hausbrand und Straßenverkehr stark an.

Die Obergrenze dieser Nebeldecke liegt normalerweise zwischen 500 und 800 m, kann in extremen Einzelfällen aber auch bis auf 1200 m ansteigen.

Wer im Herbst oder Winter schon einmal auf der sonnigen Kalmit war, kann sich vielleicht erinnern, dass in der Rheinebene nur die Kühltürme aus dem Dunst herausragten.

Nach einer im Oberrheingraben nördlich von Karlsruhe durchgeführten Untersuchung (Mayer Studie von 1972) ergibt sich für die lufthygienisch bedeutsamen lang andauernden Inversionen (mehr als 24 Stunden) folgende jahreszeitliche Verteilung:

Jahreszeit

Andauer der Inversionen von mehr als 24 Std

Winter

800 Stunden = 33,3 Tage

Frühjahr

360 Stunden = 15,0 Tage

Sommer

  98 Stunden =  8,3 Tage

Herbst

615 Stunden = 25,6 Tage

Die strahlungsarmen Jahreszeiten, Winter und Herbst haben den entscheidenden Anteil an den lang andauernden Inversionen und den damit verbundenen stark ansteigenden Luftverschmutzungen.

Es entsteht der sogenannte Wintersmog, ein hauptsächlich mit Hausbrand (Schwefeldioxid und Ruß) , Feinstaub und Kraftfahrzeugabgasen beladener Nebel der sich besonders an nasskalten, trüben Herbst- und Wintertagen bildet und sich während der Nacht noch verstärkt.

Zusammenfassend ist zu sagen, wenn das Logistikzentrum tatsächlich kommen sollte, müssen wir nicht nur mit stark zunehmenden Schwerlastverkehr und den damit verbundenen ansteigenden Straßenlärm im Großraum Philippsburg rechnen, sondern auch mit einer Veränderung des Klimas. Ansteigende Temperaturen verbunden mit ansteigender Luftverschmutzung ist die Folge bis hin zu gesundheitlichen (lufthygienischen) Problemen.



Nach unserem Radiointerview mit SWR 4, meldete sich spontan ein Bürger aus Malsch bei uns und berichtete Erschreckendes über die dortige Ansiedlung der Fa. Seifert. Deshalb recherchierten wir in SPD- und CDU-Kreisen weiter und stellten fest, dass sich folgende Aussagen aus Malsch deckten:

- Herumirrende LKW verstopfen immer wieder die Innenstadt.

- Ankommende LKW werden nicht auf dem Firmengelände geparkt.
Sie stehen besonders am Wochenende in Malsch herum. ( Seifert hat angefragt, ob die Gemeinde nicht Toiletten und einen Waschraum für die Fahrer errichten kann!!!) Dazu passt auch die Aussage von Herrn Seifert in der GR- Sitzung vom 18.09.18: „Als der BGM anrief und sagte, dass im Ort 150 LKW herumstehen, sagte ich, dass das nicht meine LKW sind.“

- Die Zerstörung der Infrastruktur ( Straßen, Kreisel…) ist in vollem Gange.

- Der Verkehrsinfarkt findet hier jeden Tag und jede Nacht statt.

- Die Lärm- und Abgasbelastung ist kaum noch zu ertragen.

- Es wurde mit Arbeitsplätzen und Gewerbesteuer gelockt. Das Ergebnis:
Sehr geringe Gewerbesteuereinnahmen, die Belegschaft besteht überwiegend aus Leiharbeitern.

Der Bürger aus Malsch fasste es folgendermaßen zusammen: „Genau wie jetzt bei Ihnen hat es bei uns vor ca. 6 Jahren mit Logistikbetrieben begonnen. Heute hat man die Katastrophe und Malsch hat noch immer Ebbe in der Kasse.“

Diese Katastrophe wollen wir für Philippsburg verhindern.

Wir sehen nicht ein, dass über 12 000 Bürger derart leiden sollen, wenn durchschnittlich nur ca. 44 Arbeitsplätze auf einen Standort der Firma Seifert fallen.

Außerdem stehen wir den Gefahrgutlagerungen der Firma kritisch gegenüber.

Wie wollen Bürgermeister und Befürworter das bei uns verhindern?

Wissen sie das nicht oder ignoriert man das? Wann kümmern sie sich endlich um den Schutz unserer Gesundheit?

Die BI tut es, mit wachsendem Zuspruch der Bevölkerung, "Für ein lebenswertes Philippsburg".

Leider können wir im Stadtanzeiger nur begrenzt berichten, deshalb finden sie auf unserer Homepage weitere wichtige und aktuelle Informationen.
Beispiel:
Offener Brief an den BGM.



Jetzt Mithelfen & mitmachen!

Wer sich mit engagieren möchte, kann uns auch per E-Mail über info@lebenswertes-philippsburg.de erreichen oder über das offizielle Kontaktformular.

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